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Markttransparenz im Gebäudebestand
Mit
dem Energiepass für Gebäude können schon beim Kauf, Bau oder
Anmietung der Energiebedarf und die damit verbundenen Kosten
einer Immobilie abgeschätzt werden. Davon profitieren alle:
Wohnungsunternehmen
können ihren Bestand energetisch „durchleuchten“ und erhalten
so wichtige Entscheidungskriterien für die Instandsetzungs-
und Modernisierungsplanung sowie den Verkauf von Objekten.
Vermieter oder Verkäufer
haben mit dem Energiepass für Gebäude ein zusätzliches
Marketinginstrument. Mit steigenden Nebenkostenbelastungen
wird in Zukunft „Energieeffizienz“ zum eigenen
Qualitätsmerkmal auf dem Immobilienmarkt.
Mieter und Verbraucher
können einfach ablesen, ob sie mit tendenziell eher mit
„hohen“ oder „niedrigen“ Energiekosten rechnen müssen. Dies
ist eine Entscheidungshilfe bei der Wohnungs- oder Haussuche
und ermöglicht den Vergleich verschiedener Objekte.
Eigentümern
zeigt ein im Energiepass integrierter
„Modernisierungs-Berater“, mit welchen
Modernisierungsmaßnahmen welche Energieklasse erreicht werden
kann. Auch Einsparpotenziale werden aufgezeigt.
Allen
Marktteilnehmern
Die EU-Gebäuderichtlinie sieht die
Einführung von Energiepässen auch im Gebäudebestand für alle
Mitgliedsstaaten vor. Bei jedem Nutzerwechsel einer Wohnung
oder eines Gebäudes wird dann ein Zertifikat über den
Energiebedarf vorzulegen sein.
Und nicht
zuletzt profitiert die Umwelt – mehr Transparenz beim
Energiebedarf hilft langfristig Energiesparen – und das
eingesparte CO2 vermindert den Treibhauseffekt.
Der
Energiepass soll die energetischen Qualität eines Gebäudes
kennzeichnen.
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